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Dr. phil. Innokentij Kreknin – wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. phil. Innokentij Kreknin – wissenschaftlicher Mitarbeiter Foto von Dr. phil. Innokentij Kreknin

Telefon
0231 755 7450

Fax
0231 755 4498

Sprechzeiten
Die jeweils gültigen Sprechzeiten finden Sie rechts in der Spalte "Aktuelles".

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsfelder

  • Autobiographie / Autofiktion, Autorschaft und Subjekttheorien
  • Privatheit, Schlüsselliteratur, Autonomie und Fiktionalitätstheorien
  • Medien-, Literatur- und Kulturtheorie
  • Pop-Literatur
  • Game Studies
Adresse

Emil-Figge-Straße 50
44221 Dortmund

Raum 3.320

Materialien, akademischer Werdegang, Publikationen

Materialien "Wissenschaftliches Arbeiten" für Studierende

Wenn Sie eine schriftliche Arbeit in einem meiner Kurse oder eine BA-/Master-Arbeit bei mir einreichen möchten – oder Sie sich auf die BLS-Prüfung bei mir vorbereiten, empfehle ich Ihnen nachdrücklich, vorbereitend die folgenden Handreichungen zur Kenntnis zu nehmen:

1. Handreichung "Bibliographieren": Hier werden die Grundlagen des literaturwissenschaftlich korrekten Nachweises von Quellen vermittelt. Die Handreichung finden Sie hier (Stand: Oktober 2017).

2. Handreichung "Recherchieren": Die Handreichung dient der Vermittlung der Grundlagen literaturwissenschaftlicher Recherche, des Umgangs mit Datenbanken, elektronischen Ressourcen, Bibliotheken und Fernleihen. Die Handreichung finden Sie hier (Stand: Oktober 2018).

3. Handreichung "Exposé": Wenn Sie eine größere schriftliche Arbeit (Hausarbeit, BA-Arbeit etc.) bei mir einreichen möchten, sprechen Sie entweder erst mit mir (per Mail oder in der Sprechstunde) ein Thema ab oder erarbeiten schon im Vorfeld ein Exposé, in dem Sie das geplante Vorhaben systematisch darstellen. Das Exposé dient dazu, mir einen Überblick über Ihre Fragestellung, Vorgehensweise usw. zu verschaffen und dient nach der Abstimmung mit mir auch für Sie als 'roter Faden', um die eigentliche Arbeit konkret und zielgerichtet umzusetzen. Die Handreichung finden Sie hier (Stand: Oktober 2018).

4. Belehrung / Erklärung "Plagiat": Wenn Sie eine zu bewertende schriftliche Arbeit bei mir einreichen, müssen Sie unbedingt das folgende Dokument zur Kenntnis nehmen: Es informiert darüber, was ein Plagiat ist, welche Konsequenzen es hat und wie es verhindert werden kann. In dem Dokument findet sich auch das Muster einer eidesstattlichen Erklärung. Geben Sie bitte diese unterschrieben zusammen mit Ihrer schriftlichen Arbeit ab. Die Belehrung / Erklärung finden Sie hier (Stand: Januar 2018).

Merkblatt BLS-Prüfung: Wenn Sie den literaturwissenschaftlichen Teil der BLS-Prüfung bei mir absolvieren, orientieren Sie sich bitte vorbereitend an dem Merkblatt, das Sie hier finden.

Akademischer WerdeganG

Studium u.a der Germanistik, Slawistik, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Greifswald, 2008 Magister in Germanistik, NdL und Russistik. 2008 bis 2012 Promotionsstudium an der Graduate School ›Practices of Literature‹ an der Universität Münster. Zwischen 2009 und 2013 Beschäftigungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster, Greifswald und Bielefeld. Von Januar 2014 bis Dezember 2015 PostDoc am DFG-Graduiertenkolleg ›Privatheit‹ an der Universität Passau. März bis Mai 2016 Gastwissenschaftler an der Faculdade de Letras der Universidade de Lisboa. Seit Mai 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund mit dem Habilitationsprojekt »Schlüsselliteratur, Schlüsseldiskurs und Schlüsselmechanik: Eine historische Analyse der Funktionen im Dispositiv der Literatur«.

 

Publikationen

Monographie

2014: Poetiken des Selbst. Identität, Autorschaft und Autofiktion. Am Beispiel von Rainald Goetz, Joachim Lottmann und Alban Nikolai Herbst. Berlin u.a.: De Gruyter.

 

Herausgeberschaften und Mitarbeit

2017:  Unlaute. Noise / Geräusch in Kultur, Medien und Wissenschaften seit 1900. Hrsg. v. Sylvia Mieszkowski und Sigrid Nieberle, unter Mitarbeit von Innokentij Kreknin. Bielefeld: transcript.

2016: Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit, hrsg. v. Innokentij Kreknin und Chantal Marquardt. Sonderausgabe #1 (2016) von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie.

2016: Das ludische Selbst: Subjekt-Objekt-Verhältnisse im Computerspiel, hrsg. v. Martin Hennig und Innokentij Kreknin. Sonderausgabe von Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung.

2016: Räume und Kulturen des Privaten, hrsg. v. Eva Beyvers, Paula Helm, Martin Hennig, Carmen Keckeis, Innokentij Kreknin und Florian Püschel. Heidelberg: Springer 2016.

2010–2014: Textpraxis. Digitales Journal für Philologie; wissenschaftliches Open-Access-Journal.

 

Aufsätze

2018: »Selbstreferenz und die Struktur des Unbehagens der ›Methode Kracht‹. Zu einem Wandel der Poetik in ›Imperium‹ und ›Die Toten‹«. In: Matthias N. Lorenz und Christine Riniker (Hg.): Christian Kracht revisited. Irritation und Rezeption. Berlin: Frank & Timme 2018, S. 35–69.

2017: »Von Pop zu Post-Pop. Camp als Subversion in den Romanen Joachim Bessings«. In: Dominic Büker / Haimo Stiemer (Hg.):
Social Turn in der Literatur(wissenschaft). Weilerswist: Velbrück 2017, S. 51–78.

2017: »Rettung der informationellen Selbstbestimmung durch die Teilung der digitalen Sphäre? Ein Vorschlag aus subjekttheoretischer Perspektive«. In: Michael Friedewald, Jörn Lamla und Alexander Roßnagel (Hg.): Informationelle Selbstbestimmung im digitalen Wandel. Wiesbaden: Springer Vieweg 2017, S. 201-225.

2016: »Einleitung: Subjekthaftigkeit, Digitalität, Fiktion und Alltagswirklichkeit« (mit Chantal Marquardt). In: Dies. (Hg.): Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit. Sonderausgabe #1 (2016) von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie, S. 1–20, DOI: http://dx.doi.org/10.17879/34279537229.

2016: »Subjekttheorie und Game Studies – ein Überblick« (mit Martin Hennig). In: Dies. (Hg.): Das ludische Selbst: Subjekt-Objekt-Verhältnisse im Computerspiel. Sonderausgabe von Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung.

2016: »Einleitung« (mit Eva Beyvers, Martin Hennig, Florian Püschel, Paula Helm und Carmen Keckeis). In: Dies. (Hg.): Räume und Kulturen des Privaten. Heidelberg: Springer, S. 1–17.

2014: »Die beobachtbaren Beobachter: Visuelle Inszenierungen von Autorschaft am Beispiel von Rainald Goetz«. In: Matthias Schaffrick / Markus Willand (Hg.): Theorien und Praktiken der Autorschaft. Berlin u.a.: De Gruyter, S. 485-518.

2014: »Die Faszination des Totalen: Autokratie und Fanatismus bei Christian Kracht«. In: Christian Sieg / Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Autorschaft im Spannungsfeld von Religion und Politik. Würzburg: Ergon, S. 145-165.

2014: »Jean-François Lyotard (1924-1998): Das postmoderne Wissen (1979)«. In: KulturPoetik 1/2014 (Reihe »KulturKlassiker«), S. 125-134.

2014: »Der Patient namens Schriftsteller. Borderline als Autorschaft und Krankheit bei Joachim Lottmann«. In: Sabine Kyora (Hg.): Subjektform Autor. Autorschaftsinszenierungen als Praktiken der Subjektivierung. Bielefeld: Transcript, S. 327-342.

2013: »Kybernetischer Realismus und Autofiktion. Ein Ordnungsversuch digitaler poetischer Phänomene am Beispiel von Alban Nikolai Herbst«. In: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Strategien literarischer Selbsterschaffung. Bielefeld: Aisthesis, S. 279-314.

2012: »Transmediale Beglaubigungen. Das Internet und seine Spielorte des Autofiktionalen«. In: Franciszek Grucza u.a. (Hg.): Akten des XII. Germanistenkongresses der IVG Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Bern. u.a.: Peter Lang, Bd. 8, S. 205-209.

2011: »Das Licht und das Ich. Identität, Fiktionalität und Referentialität in den Internet-Schriften von Rainald Goetz«. In: Olaf Grabienski / Till Huber / Jan-Noël Thon (Hg.): Poetik der Oberfläche. Die deutschsprachige Popliteratur der 1990er Jahre. Berlin u.a.: De Gruyter, S. 143-164.

 

Lexikon- und Handbuchartikel

2017: »Digital Life Narratives«. Artikel in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Autobiography / Autofiction. An international and Interdisciplinary Handbook. Berlin u.a.: De Gruyter [im Erscheinen].

2017: »Autofiktion«. Artikel in: Moritz Baßler und Eckhard Schumacher (Hg.): Literatur & Pop.(Reihe »Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie«). Berlin u.a.: De Gruyter [im Erscheinen].

2013: »Christian Kracht« (mit Johannes Birgfeld). Artikel in: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. München: Edition Text + Kritik.

 

Rezensionen und kleinere Textsorten

2018: »Herausforderungen des Doppelsinns. Wahrheit und Allegorie der Fabel als Gegenstände der Literaturtheorie«. In: Joachim Kreische, Sigrid Nieberle und Barbara Welzel (Hg.): Aesop @ TU Dortmund. Eine Uni – ein Buch. Dortmund: Dortmunder Schriften zur Kunst 2018, S. 189–196.

2016: Rezension zu: Andrea Bartl und Martin Kraus (Hg.): Skandalautoren: Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierung, 2 Bde. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für literarische Kultur 51/1 (2016), S. 204–214.

2016: Rezension zu: Bernhard Metz und Sabine Zubarik (Hg.): Den Rahmen sprengen. Anmerkungspraktiken in Literatur, Kunst und Film. Berlin: Kadmos 2012. In: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur (ZfSL) 125/3 (2016), S. 296–303.

2015: »Kartierungen eines Geheimnisvollen«. Rezension zu: Matthias N. Lorenz (Hg.): Christian Kracht. Werkverzeichnis und kommentierte Bibliografie der Forschung. Bielefeld: Aisthesis 2014]. In: IASLonline.

2008: »Spaßausfall im Spiegelsaal. Christian Kracht und einige Korrekturen am überalterten Diskurs Popliteratur«. In: Zonic Nr. 14/17, S. 140–145.

Nebeninhalt

Aktuelles

Meine Dissertation Poetiken des Selbst ist nun auch als kostengünstige Broschur-Ausgabe erhältlich.

2014 - Kreknin - Poetiken des Selbst

Sprechzeit im Wintersemester 2018/19:

Donnerstags, 10–11 Uhr

Achtung: Die Sprechstunde am 17.01.19 um 10 Uhr muss leider ausfallen. Sie wird am gleichen Tag, von 16-17 Uhr nachgeholt.

Abweichende Termine nach Anfrage per Mail möglich. 

Wenn Sie nur eine Unterschrift brauchen, kommen Sie einfach vorbei. Wenn Sie eine Hausarbeit, BA- oder MA-Arbeit oder eine Prüfung besprechen möchten, melden Sie sich bitte vorher per Mail an.