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Prof. Dr. Sigrid Nieberle – Professorin für neuere und neueste deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Gender und Diversität

Prof. Dr. Sigrid Nieberle – Professorin für neuere und neueste deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Gender und Diversität Foto von Prof. Dr. Sigrid Nieberle

Telefon
0231 755 2914

Fax
0231 755 4498

Sprechzeiten
mittwochs, 13-14 Uhr

Unterschriften für Studienleistungen ohne Anwesenheitspflicht gibt es NUR in der jeweiligen Lehrveranstaltung.

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsfelder

  • Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart mit Schwerpunkten um 1900, nach 1945 und in der Gegenwart
  • Geschlechterdifferenz und Diversität in Beziehung zur Literatur
  • Biographik und Erzählforschung
  • Intermedialität der Literatur, insbesondere zu Musik und Film
  • analoge und digitale Gegenwartsliteratur

Biographische Notiz

Studium der Neueren deutschen Literatur, Musik- und Theaterwissenschaften an der LMU München. Stipendiatin am Graduiertenkolleg „Geschlechterdifferenz & Literatur"; Promotion 1997. Postdoc-Stipendium am Graduiertenkolleg „Technisierung & Gesellschaft“ an der TU Darmstadt. 1998 bis 2006 wiss. Assistentin an Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald; Habilitation 2006. Gastprofessuren an der Oxford University (2008) und University of Kansas, Lawrence (2013). 2009 bis 2014 Professorin für neuere deutsche Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Medialität und Gegenwartsliteratur an der FAU Erlangen-Nürnberg; im Juli 2014 Ruf an die TU Dortmund.

Adresse

Emil-Figge-Straße 50
44221 Dortmund

Raum 3.240

Publikationen

Monographien

Rezensionen: Julia Prager in www.literaturhaus.at; Andrea Horvath in Werkstatt. Internetzeitschrift für germanistische und vergleichende Kultur- und Literaturwissenschaft 9/2014; Ulrike Stamm in Germanistik 55, Heft 1-2, 2014, S. 100f.

  • Literarhistorische Filmbiographien. Autorschaft und Literaturgeschichte im Kino. Mit einer Filmographie 1909-2007. Berlin, New York: de Gruyter, 2008 (Media and Cultural Memory / Medien und kulturelle Erinnerung, Bd. 7).

Rezensionen: Jörg Becker in ray. Filmmagazin 09/2008; Almut Hoppe et al. in Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 57, H. 1, 2010, S. 94-105; Ursula von Keitz in Germanistik 51, 2010; Wilbert Ubbens in Informationsmittel IFB. Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft 17, H. 1-2, 2009.

  • FrauenMusikLiteratur. Deutschsprachige Schriftstellerinnen im 19. Jahrhundert. Stuttgart, Weimar: Metzler, 1999; 2., überarbeitete Auflage Herbolzheim: Centaurus, 2001.

Rezensionen: Bayern 4 Hörfunk »Musik aktuell«, 8.9.1999 (Frank Kämpfer; nmz Neue Musikzeitung 48/11, 1999 (Frank Kämpfer); Mathilde 48, 2000; Die Musikforschung 1, 2000 (Eva Rieger); Das Orchester 1, 2000 (Viola Karl); dissonanz 70, 2001 (PAM); German Studies Review 24/1, 2001 (Lorely French); Jahrbuch der Bettina von Arnim-Gesellschaft 13/14, 2002 (Susanna Lulé); Jahrbuch für Internationale Germanistik 33/1, 2002 (Barbara Becker-Cantarino); Germanistik 44, H. 1-2, 2003 (Doerte Bischoff)

Herausgeberschaft

  • Unlaute. Noise/Geräusch in Kultur, Medien und Wissenschaften seit 1900. Hg. von Sylvia Mieszkowski und Sigrid Nieberle, unter Mitarbeit von Innokentij Kreknin. Bielefeld: transcript, 2017.

Rezension: Mathias Seifert und Markus Herrmann in Lärmbekämpfung. Zeitschrift für Akustik, Schallschutz und Schwingungstechnik 13 (2018), Nr. 3, S. 101.

  • Gastlichkeit und Ökonomie. Wirtschaften im deutschen und englischen Drama des 18. Jahrhunderts (spectrum Literaturwissenschaften / spectrum Literature. Komparatistische Studien / Comparative Studies). Hg. von Sigrid Nieberle und Claudia Nitschke. Berlin, Boston: de Gruyter, 2014.
  • Narration und Geschlecht. Texte − Medien − Episteme. Hg. von Sigrid Nieberle und Elisabeth Strowick. Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2006 (Kultur − Literatur − Geschlecht, Große Reihe, Bd. 42).
  • weiter schreiben, wieder schreiben. Deutschsprachige Literatur der fünfziger Jahre. FS Günter Häntzschel. Hg. von Adrian Hummel und Sigrid Nieberle. München: iudicium, 2004.
  • Odysseen 2001. Fahrten − Passagen − Wanderungen. Hg. von Walter Erhart und Sigrid Nieberle. München: Fink, 2003.
  • Bi-Textualität. Inszenierungen des Paares. Ein Buch für Ina Schabert. Hg. von Annegret Heitmann, Sigrid Nieberle, Barbara Schaff, Sabine Schülting. Berlin: Erich Schmidt, 2001 (Geschlechterdifferenz & Literatur, Bd. 12).

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden (Auswahl)

  • Das Litpic als Genre oder Medienkonstellation? Film und Literatur im ästhetischen Dispositiv 1900/2000. In: Literatur in der Medienkonkurrenz: Medientranspositionen 1800 – 1900 – 2000. Hg. von Volker C. Dörr und Rolf J. Goebel. Bielefeld: Aisthesis, 2018, S. 83-97.
  • »No purposes. Sounds.« Periodische Klänge und nicht-periodische Geräusche aus kulturwissenschaftlicher Perspektive. In: Unlaute: Noise/Geräusch in Kultur, Medien und Wissenschaften seit 1900. Hg. von Sylvia Mieszkowski und Sigrid Nieberle. Bielefeld: transcript, 2017, S. 11-33. (mit S. Mieszkowski)
  • Gender Trouble als wissenschaftliche und literarische Herausforderung. In: kjl&m. forschung.schule.bibliothek16.extra, hg. von Petra Josting, Caroline Roeder und Ute Dettmar, München: kopaed, 2016, S. 19-28.
  • Martensteine. Einlagerungen in den Genderdiskurs. In: Gender, Heft 3, 2016, S. 98-113.
  • One of a Kind: Literary Heroes and their Gangs. In: Cultural Dynamics 28/1, 2016, 41-54 (DOI: 10.1177/0921374015623390)
  • Unbestimmtes Geschlecht zwischen Repräsentation und Performanz. Beobachtungen am Gegenwartsroman. In: Andrea Horváth, Karl Katschthaler (Hg.): Konstruktion - Verkörperung - Performativität: Genderkritische Perspektiven auf Grenzgänger_innen in Literatur und Musik. Bielefeld 2015, S. 47-64.
  • Gone with the Wind und deutschsprachige Intertexte. Melodramatische Imaginationen von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Marion Schmaus (Hg.): Melodrama – Zwischen Populärkultur und Moralisch-Okkultem. Heidelberg 2015, S. 245-264.
  • Schreibsequenz – Schriftsequenz: Literaturgeschichten im neueren Biopic. In: Bildmedien und Literaturgeschichten. Hg. von Achim Hölter und Monika Schmitz-Emans. Krottenmühl 2015, S. 231-144.
  • Gender, wie’s im Lehrbuch steht. Ein Arbeitsbericht. In: Anne Fleig (Hg.): Die Zukunft von Gender. Begriff und Zeitdiagnose. Frankfurt a. M. 2014, S. 18-34.
  • Auf glattem Parkett. Ballszenen in der Literaturverfilmung. In: IASL 38/2, 2013, S. 227-242.
  • »Eine Art Fernseh-Buddenbrooks«. Heinrich Breloers Die Manns. In: Peter Seibert (Hg.): Fernsehen als Medium der Literatur. Kassel 2013, S. 151-174.
  • Wen küsst die Muse? Zur Autorschaft der Sängerin. In: Susanne Kogler und Kordula Knaus (Hg.): Autorschaft – Genie – Geschlecht. Musikalische Schaffensprozesse von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Wien/Köln 2013, S. 47-65.
  • Migration und Liebesheirat: Erzählte Transkulturalität bei Lewald, Anneke und Hirsch. In: Wynfried Kriegleder und Gustav-Adolf Pogatschnigg (Hg.): Literarische Narrationen der Migration Europa – Nordamerika im 19. Jahrhundert. Wien 2012, S. 55-69.
  • Ein Mord den jeder begeht. Heimito von Doderers Roman der Kontingenz, in: Claudia Emmert (Hg.): töten. Heidelberg 2012, S. 268-277.
  • Räume des Denunzierens. Metaperzeptive und metafilmische Verfahren im Spielfilm über den Nationalsozialismus. In: Dorit Müller und Sebastian Scholz (Hg.): Raum Wissen Medien. Zur raumtheoretischen Reformulierung des Medienbegriffs. Bielefeld 2012, S. 325-347.
  • Philologie auf der Leinwand? Helden der Literaturgeschichte im Kino der Weimarer Republik. In: Wissenspopularisierung im medialen Wandel seit 1850. Hg. von Petra Boden und Dorit Müller. Berlin 2009, S. 173-186.
  • Problematische Gastlichkeit: Denunziation und Metadrama in Lessings Minna von Barnhelm. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur IASL 34/2, 2009, S. 73-91.
  • »Wer sich in Familie begibt, kommt darin um.« Genealogische Verfilzung und narrativer Ovismus bei Heimito von Doderer. In: Familie und Identität in der deutschen Literatur. Hg. von Thomas Martinec und Claudia Nitschke. Frankfurt a. M., Oxford u. a. 2009 (Regensburger Beiträge zur Sprach− und Literaturwissenschaft), S. 17-34.
  • »Und Gott im Himmel Lieder singt.« Zur prekären Rezeption von Ernst Moritz Arndts »Des Deutschen Vaterland«, in: Ernst Moritz Arndt. Deutscher Nationalismus - Europa - Transatlantische Perspektiven. Hg. von Walter Erhart und Arne Koch. Tübingen 2007 (Beiträge zur Sozialgeschichte der Literatur, Bd. 112), S. 121-136.
  • Metalepsen: Heimito von Doderer: Die erleuchteten Fenster oder Die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal, in: Narration und Geschlecht. Texte – Medien – Episteme. Hg. von Sigrid Nieberle und Elisabeth Strowick. Köln, Weimar, Wien 2006, S. 117-139.
  • (zus. mit Eva Rieger) Un incontro occasionale: Gender Studies e le opere di Mozart, in: Quadern 2: Così fan Tutte. 250° anniversario di Wolfgang Amadeus Mozart. Roma 2006, S. 13-24.
  • (zus. mit Eva Rieger) Frauenforschung, Geschlechterforschung und (post-)feministische Erkenntnisinteressen: Entwicklungen der Musikwissenschaft. In: Genus. Geschlechterforschung / Gender Studies in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Ein Handbuch. Hg. von Hadumod Bußmann und Renate Hof. Neuausgabe, Stuttgart 2005, S. 262-294.
  • Das Grauen der Autorschaft: Angstnarrationen im literarhistorischen Biopic. In: The Germanic Review 79/2 (2004), S. 115-134.
  • Lesen und zu lesen geben. Performanz in Arnold Zweigs Das Beil von Wandsbek. In: Adrian Hummel, Sigrid Nieberle (Hg.): weiter schreiben, wieder schreiben. Deutschsprachige Literatur der fünfziger Jahre. München 2004, S. 288-308.
  • Schreiben vor und nach dem Film. Zu Wolfgang Koeppens Feuilleton und Prosa. In: Jahrbuch der Internationalen Wolfgang Koeppen-Gesellschaft 2 (2003), S. 207-227.
  • Ilse Aichinger im Kino des Verschwindens. In: »Was wir einsetzen können, ist Nüchternheit.« Zum Werk Ilse Aichingers. Hg. von Britta Herrmann und Barbara Thums. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2001, S. 127-146.
  • Rückkehr einer Scheinleiche? Ein erneuter Versuch über die Autorin. In: Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs. Hg. von Fotis Jannidis, Gerhard Lauer, Matías Martínez, Simone Winko. Tübingen: Niemeyer, 1999 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur), S. 255-272.
  • »Warum bringen sie denn nicht auch die Musik in Worte. Es wäre doch verständiger.« Überlegungen zur Musikauffassung Friedrich Hebbels. In: Hebbel-Jahrbuch 52, 1997, S. 169-194.

Lexikon- und Handbuchbeiträge

  • Literaturwissenschaft: die neue Vielfalt in der Geschlechterforschung. In: Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Hg. von Beate Kortendiek, Birgit Riegraf und Katja Sabisch. Wiesbaden: Springer VS, 2018
  • Hofmannsthal-Handbuch. Hg. von Matthias Mayer und Julian Werlitz. Stuttgart, Weimar: Metzler, 2016.
  • E.T.A. Hoffmann-Handbuch. Hg. von Harald Neumeyer und Christine Lubkoll-Klotz. Stuttgart, Weimar: Metzler, 2015.
  • Dictionnaire des femmes créatrices. Sous la direction de Antoinette Fouque, Mireille Calle-Gruber, Béatrice Didier. Lettrines dessinées par Sonia Rykiel. 3 Bde. Paris: des femmes, 2013.
  • Lexikon Musik und Gender. Hg. von Annette Kreutziger-Herr, Melanie Unseld. Kassel und Stuttgart: Bärenreiter und Metzler, 2010.
  • Goethe-Handbuch. Supplemente, Bd. 1: Musik und Tanz in den Bühnenwerken. Hg. von Gabriele Busch-Salmen. Stuttgart, Weimar: Metzler, 2008.
  • Lexikon der Filmbegriffe. Hg. von H. J. Wulff und Theo Bender. Mainz 2003. Online-Lieferungen: www.lexikon.bender-verlag.de.
  • Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik, begründet von Friedrich Blume. Zweite, neubearbeitete Ausgabe hg. von Ludwig Finscher. Kassel, Basel u. a.: Bärenreiter/ Metzler, 1999-2005.
  • Lexikon der antiken Gestalten. Mit ihrem Fortleben in Kunst, Dichtung und Musik. Übersetzt von Marinus Pütz. Stuttgart: Kröner, 1995, Reprint 2010; darin die neu erarbeitete Rezeption antiker Gestalten in der Musikgeschichte (213 Einzelartikel).

Rezensionen

in Arbitrium, Germanistik, Querelles-net, H-SOZKULT, Die Musikforschung, IASL, Computerphilologie

Nebeninhalt

Aktuelle Ankündigungen

Aesop@TU-Dortmund. Eine Uni - Ein Buch. Hg. von Joachim Kreische, Sigrid Nieberle und Barbara Welzel. Buchpräsentation am 4.12.2018, 19.30 Uhr, in der Dortmunder Reinoldikirche in der Reihe 'Bild und Klang'. Herzliche Einladung!
Die MUNDO zum Thema "Fabelhaft" gibt es hier: Download

Was macht eigentlich ... Shakespeares Schwester?
Workshop des Forschungsprojekts Aufbruch in die Moderne (1890–1960): Gender Studies in der interdisziplinären Musikliteraturforschung
Das Programm finden Sie hier.

Neuerscheinung
Unlaute. Noise / Geräusch in Kultur, Medien und Wissenschaften. Hg. von Sylvia Mieszkowski und Sigrid Nieberle, unter Mitarbeit von Innokentij Kreknin. Bielefeld: transcript, 2017.


Team

Raum 3.320
Telefon (0231) 755 7450


wiss. Hilfskraft


wiss. Hilfskraft


stud. Hilfskraft

Dr. Innokentij Kreknin
wiss. Mitarbeiter


stud. Hilfskraft

Dr. Anna Olivari
Akademische Rätin auf Zeit


stud. Hilfskraft / Ansprechpartner "Fiona"
Fiona-Sprechstunde: dienstags, 10-12 Uhr (R. 3.320)